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Samstag, 2. Januar 2016
Frohes neues Jahr!
kuehlschrankberatung, 15:24h
Liebes Tagebuch,
ich wünsche Dir alles Gute im neuen Jahr. Auf das alle Deine Ziele und Vorsätze in Erfüllung gehen und Du voller Freude und Glückseligkeit durch das neue Jahr schlappst. So fern ein Tagebuch in der Lage ist zu schlappen. 😉 Gemäß der Sache mit den Vorsätzen hat mir heute mein Yogi-Tee mit seiner „Teebeutel-Weisheit“ verklickert, dass ich handeln soll und nicht nur reagieren. Nun denn, dann werde ich dieses Jahr mal zur Abwechslung handeln. 😁 Wenn ich so darüber nachdenke, neige ich tatsächlich manchmal eher zum reagieren. Wie als hätte ich geahnt was mir mein Tee heute so zu sagen hat, habe ich bereits angefangen zu handeln. Oh ja, ich habe heute bereits sowas von gehandelt! 😆Ich habe angefangen mein Leben auszumisten. Ich habe bei den Klamotten angefangen. Alles was einfach nur Platz weg nimmt und eh nicht angezogen wird, kommt raus. Einen ganzen Sack habe ich schon gefüllt. Man neigt viel zu sehr Ballast anzuhäufen und ihn mit zu schlörren. Und mit Ballast meine ich nicht meine durchaus sinnvolle Weizenkleie. Nein, ich meine nicht den essbaren Ballast, der für eine anständige Verdauung und Darmflora sorgt. Ich meine den ganzen Ballast, den wir mit uns rumtragen. Dies beginnt bei materiellen Dingen, die einfach irgendwo rum liegen und uns unbewusst erdrücken bis hin zu Menschen und Beziehungen, die uns eher schaden als das sie uns gut tun. Oft halten wir an Dingen oder Menschen fest, die vielleicht gar nicht in unser Leben gehören. Man sollte lernen loszulassen und sich nicht an allem fest zu krallen. Man muss auch lernen, dass es Menschen gibt, die einen nicht akzeptieren und einen nicht mögen werden egal wie sehr man selbst darum bemüht ist. Man kann nichts erzwingen und kann und sollte nur eines tun: Sich selbst treu bleiben und auf die Menschen, die man gerne hat gut aufpassen. Man sagt diesen besonderen Menschen viel zu selten wie froh man ist, dass es sie gibt. Stattdessen probiert man oft um Menschen zu kämpfen, die das noch nicht einmal mitbekommen. Also Augen zu und Herz auf und „gucken“ auf wen es im Leben ankommt, wer einem gut tut und wer vielleicht gar nicht dahin gehört.☺ Immerhin stopfe ich beim Entrümpeln die Menschen nicht zu den Klamotten in den Müllsack 😂und belasse es einfach damit, dass ich sie „loslasse“ und ihren Weg gehen lasse. Mein neues Jahr hat irgendwie ziemlich bescheiden 🙈 angefangen und ich hoffe nicht, dass dies ein Abbild von dem ganzen kommenden Jahr ist. Falls dies der Fall sein wird, dann wandere ich aus. An dieser Stelle hättest Du dann ein Jahr lang Ruhe von meinem Geschwafel. 😛 Aber Spaß bei Seite, es geht mir tatsächlich wirklich gut. Um nicht zu sagen sehr, sehr, sehr gut. 😊😊 Es lief zwar alles nicht wie der Plan es vorgesehen hat, aber warum auch planmäßig leben wenn es auch unplanmäßig geht.😃 Nichts desto trotz habe ich viele Pläne und Ziele in diesem Jahr und freue mich vor allem auf eines: Einfach zu leben und den Tag zu genießen. Uiuiui…das mag jetzt nach einem abgehalfterten Lebensmotto klingen, aber nein ich meine es ernst. Ich werde jetzt jeden Tag Party machen, Schokolade in mich rein stopfen und mich freuen dass ich lebe. 😂Ok, ok, ok…hast ja recht. Das war jetzt nicht authentisch und entspricht vielleicht nicht ganz meinem Lebensstil. Aber ich möchte mich wirklich mehr an jedem Tag erfreuen und mehr Dinge tun nach denen mir spontan ist. Das habe ich im letzten Jahr auch schon erfolgreich geschafft und es ging mir auch sehr gut damit. Dieses Jahr werde ich damit weiter machen, aber dennoch dabei ein paar Ziele nicht aus dem Auge verlieren. Ich freu mich auf ein neues, frisches Jahr mit laufen, turnen, futtern, lachen und vor allem auf die vielen lieben Menschen da draußen. Schön, dass ihr da seid. ☺😊 In diesem Sinne werde ich mal „losleben“ und mich erfreut in den Regen stürzen. Die Gemüsetheke im ALDI wartet darauf geplündert zu werden. Hau rein, altes Haus und genieß Dein Leben als verlottertes Tagebuch. 👋😉 ... link (0 Kommentare) ... comment Dienstag, 1. Dezember 2015
Dienstag, 01. Dezember 2015
kuehlschrankberatung, 20:32h
Gewicht: 57,4 kg
Liebes Tagebuch, nun sind zwei Tage vergangen seit meinem im Grunde ziemlich spontan eingeschobenen Marathon und der Muskelkater hat sich tatsächlich sehr in Grenzen gehalten. 😊 Nach meinem Halbmarathon in Köln war ich wesentlich verkaterter. Eigentlich fehlten sämtliche "Post-Marathon-Symptome" wie Probleme beim auf die Klobrille nieder lassen und zeitliche Verzögerungen bei diversen Bückvorgängen. Alles in allem fühlte sich mein Körper rund um intakt an. Dies lässt mich optimistisch an die nächsten Hirngespinste denken. Oh da sind ja soooooooo gute Ideen in den verschobenen Windungen meines kleinen Vorstadt-Gehirns! 😂 Heute war in Sachen Laufen allerdings noch Ruhe angesagt. Das haben sich meine Beine auch verdient. Sie durften mich heute auf dem Drahtesel nur brav zur Arbeit strampeln und hatten ein paar statische Tätigkeiten zu leisten bei ein paar einbeinigen Liegestützen, die ich auf meinen Toiletten-Gängen eingeschoben hatte. Ansonsten gab es für sie nur das übliche Geschlörre meines Körpers von A nach B. 😁 Ernährungstechnisch gab es heute zum Zwecke der Regeneration und des Muskelaufbaus wieder Einiges an Mikronährstoffreichem Gedöns. ![]() Nun werde ich mich noch etwas dehnen und den Restkörper mit ein paar Übungen beschäftigen. Wenn er damit dann brav fertig ist wird auch hoffentlich die Waschmaschine durch sein, damit ich dann endlich zu dem faulen Teil des Tages übergehen kann. Die Verschmelzung mit meiner Couch! 😉 Dir einen schönen Abend! 😊 ... link (0 Kommentare) ... comment Sonntag, 15. November 2015
Wertung im wahrsten Sinne des Wortes verkackt
kuehlschrankberatung, 17:49h
Liebes Tagebuch,
wie soll ich anfangen?! Am Besten vorne. Eigentlich lief alles nach Plan. Das Carboloading für den Erftlauf hatte gemundet und meine Beine fühlten sich voll und kräftig an. Samstagmorgen gab es eines meiner Lieblingsmahlzeiten: Haferflocken mit Rosinen, Heidelbeeren, Apfel, Joghurt und Zuckerrübensirup. Oh...da könnte ich mich rein setzen, wenn das nicht so ne Sauerrei geben würde. Nach dem Frühstück ging es dann nach Neuss zu meinen Eltern, um dort in Sachen Kohlenhydraten noch einen drauf zu setzen. Zwei Stücke Kuchen mit Kaffee. Der Magen fühlte sich eigentlich bis dato ziemlich intakt und brav an. Dann ging es zum Erftlauf und dort sollte dann alles anders laufen als erwartet. Bereits beim Warmlaufen wurde mir etwas flau in der Magengrube. Eine leichte Übelkeit keimte auf. Zusätzlich gesellte sich eine Neuromuskuläre Schwäche dazu, die ich nicht weiter erläutern möchte. Wie dem auch sei. Mir schien das ein lausiger Magen-Darm-Virus sein Unwesen trieb. Am Bulgur kann dies wohl kaum gelegen haben, denn dies hätte schneller durch geschlagen. Um Viertel nach zwei ging es dann auf die Piste. Die Beine fühlten sich noch immer gut an. Aber der Verdauungstrakt inklusive sämtlicher glatter Muskulatur im Bereich meines Torsos versagte seinen zuverlässigen Dienst. Es ist schon immer wieder interessant, dass man erst zu schätzen weiß wie toll der Körper funktioniert wenn er es nicht mehr tut. Nach ein paar Kilometern überkamen mich so starke Krämpfe im Darm, dass ich darüber nach dachte aufzuhören. Zum Glück ebbten diese immer wieder ab und ließen mich Meter um Meter weiter laufen. Die Beine waren nach wie vor in guter Lauflaune. Also weiter. Was sind schon 15 km?! Die Spasmen im Unterleib kamen immer öfter und stärker. Eine Läuferin, die sich die ganze Zeit in meinem Dunstkreis befand, versuchte mich zu motivieren. Sie merkte scheinbar, dass ich Probleme hatte. Wir erreichten Kilometer 10 und ich war mittlerweile soweit, dass ich konkret über das Aufhören nachdachte. Ich hatte mittlerweile ein ausgewachsenes Durchfallgefühl in mir und konnte kaum mehr an mich halten. Die Läuferin bemühte sich immer weiter mir zuzureden. Trotz der Mühe dieses lieben Menschen wurde es nicht besser. Einen Kilometer hielt ich den ganzen Spaß noch aus bis das Gefühl in meinen Gedärmen gewonnen hatte. Ich konnte keinen Schritt mehr tun. Es brannte und krampfte wie ich es noch nie erlebt hatte. Ich kroch mit zusammen gekniffenem Hintern zurück zur Sportanlage und schaffte es noch rechtzeitig zur Toilette. Komplett wässriger Durchfall mit einem globalen Krankheitsgefühl hatte mich übermannt. Da dies für mich der letzte Lauf des Cups gewesen wäre und für mich Pflicht war um in die Wertung zu kommen, hatte ich mit meinem Abbruch somit die Cup-Teilnahme komplett versägt. Aber gut, glücklich ist wer akzeptiert was nicht zu ändern ist. Und wie man in den letzten Tagen wieder schmerzlich erkennen musste, gibt es Schlimmeres in dieser Welt. Nun brummt mir ziemlich die Birne mit einschießenden Kopfschmerzen, was auch Teil dieses Infektes ist. Aber auch das geht vorbei. Dafür freue ich mich um so mehr, dass die liebe Mocki heute auf der Königsdisziplin ein so tolles Rennen gemacht hat. In diesem Sinne wünsche ich Dir einen gesunden und erfolgreichen Start in die neue Woche. ... link (0 Kommentare) ... comment ... older stories
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Letzte Aktualisierung: 2016.12.16, 19:49 status
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