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Sonntag, 4. Oktober 2015
Köln Halbmarathon
kuehlschrankberatung, 14:53h
Liebes Tagebuch,
Ui, was war das ein Halbmarathon. Wie erwartet war es zäh. Aber zumindest zeitlich wesentlich genialer als erwartet. Ich fange aber mal vorne an. 😊 Wie so immer vor einem Wettkampf wurde ich im hiesigen Hotel konfrontiert mit einem gemeinen, üppigen Frühstücksbuffet. Wenn man hier schwach wird kann das schwer ins Höschen gehen. 💩 Und so war ich stark und bin bei meinem gewohnten Futter geblieben. Müsli mit Joghurt, Obst und Honig. Die übliche Wettkampfnervosität stellte sich auch brav ein und ließ massenhaft Adrenalin durch meinen Körper sprudeln. Um kurz vor acht hab ich mich dann nervös und irgendwie emotional gerührt in meinem Müllsack auf den Weg zum Start gemacht. Vor Ort tümmelten sich die Läufer mal wieder vor den Dixis. Zum Glück hatte ich mit meinem Müllsack ja quasi mein privates Klo dabei und konnte mir einfach ein nettes Fleckchen im Gebüsch suchen. Und dann wurde es langsam ernst. Ich machte es mir Startblock gemütlich. Beim Traben hatten sich die Beine eigentlich ganz vernünftig angefühlt, aber die letzten Kilometer machten mir leichtes Kopfzerbrechen, da das längste was ich die letzten Monate gemacht habe mal 15 km waren. Einmal wohlgemerkt. Naja, aber es würde schon irgendwie gut gehen. 👍 Um halb neun ging es dann los. Die Beine fühlten sich an als würden sie gleich vor Energie explodieren. Ich musste mich bremsen. Aber keine Chance, die Dinger unterhalb meines Torsos rannten was das Zeug hält. Das erste Kilometer-Schild das ich wahr nahm war das Kilometer 4 Schild. Wow, wenn das so weiter gehen würde... Irgendwann zog ich neben einen Bekannten, der mir mitteilte dass ich mit einer 4:24 Geschwindigkeit unterwegs sei. Oh Gott, ich musste mich dringend bremsen sonst würden meine Muskelfasern gleich schwer schimpfen mit mir. Anstatt zu bremsen lief ich erst noch weiter. Doch dann fingen die Strukturen an mich langsam daran zu erinnern, dass ich die letzten Monate mich mit allen möglichen sportlichen Aktivitäten beschäftigt hatte nur nicht mit langen Läufen. Und dann fiel mir erschreckend auf, dass ich erst bei Kilometer 8 war. 😤 Ich reduzierte das Tempo. Verschiedene Frauen, die ich die letzten Kilometer überholt hatte, versägten mich nun. Egal. Ruhig weiter. Die 10 kam. Fast die Hälfte. Die Beine wurden schwer. Jetzt schon. Ich dachte an Kilometer 16. Dort wartete der Vanman. Bis 21 konnte ich gar nicht denken ohne Jammern. Also beißen bis 16. Dann mal weiter schauen. Nicht nur die Beine wurden mürbe. Mein Hirn gleich mit. Schön ruhig weiter, sonst würde mich gleich der Hammermann anstatt der Vanman begrüßen. 😂 Ruhig weiter. Lass das Hirnchen schön atmen. Am Straßenrand vernahm ich ein Telefonat. "Also irgendwie sind hier nur Mongos unterwegs." Auweia konnte man mir das sogar schon ansehen, dass ich so mürbe inne Birne war?! 😬 Und dann kam endlich der Vanman anstatt dem Hammermann. Es lief irgendwie weiter. Zäh. Sehr zäh. Aber beißen kann ich. Und dann wurden die Kilometer endlich so übersichtlich das ich einfach nochmal forcieren konnte. 💪 Yipphie, es ging doch noch hinten raus und ich konnte einige Frauen wieder einsammeln. 😊 Der Dom und das Ziel kamen in Sicht. Ziel. Fertig. 1:35:33. Das hätte ich nicht gedacht. Danke ihr Beinchen. ☺ ... link (0 Kommentare) ... comment Freitag, 2. Oktober 2015
Letztes Update vor dem Halbmarathon
kuehlschrankberatung, 19:40h
Liebes Tagebuch,
nach dem ich nun soooooooo lange nichts geschrieben habe und hier einen so leeren Blog habe, muss ich jetzt ein wenig Nachholarbeirt leisten, um das Ganze mit etwas Leben zu füllen. Dies mag jetzt kein sonderlich Spannendes sein, aber immerhin irgendwas mit leben, laufen, essen und was man sonst noch so als zivilisierter Homosapiens so vor sich hin pröddelt. 😊 Die letzten Tage habe ich alles Erdenkliche dafür getan, um in Köln auf meinen 21 km dicke Beine zu bekommen. Ich habe im Anflug einer hyperaktiven Krise eine Monster Ergometer Einheit eingeschoben und das einfach nur weil ich mir neue Musik dafür gekauft hatte und nicht wusste wohin mit der ganzen angefutterten Energie. 😂 Das Ergometer habe ich die letzten Monate ähnlich häufig frequentiert wie mein Tagebuch. 😆 Ich hoffe mal nicht, dass mich der Halbe am Sonntag so plättet, dass ich wieder für ein halbes Jahr verbal und in Sachen Motivation außer Gefecht gesetzt bin. In meinem Hirnchen schwirren ein paar Ziele, die ich gerne umsetzen würde. 💪 So, jetzt werde ich mal meine gerade erworbene Beute, die ich im hiesigen ALDI eingesammelt habe, in meinen hungrigen Kühlschrank stopfen. Jede Menge Salat, Fisch, Wurst, Quark, Käse und Tofu. ☺ Und dann geht's morgen gen Köln. Ich lach mich irgendwie schon ein wenig kaputt. Ich komme kaum von A nach B, geschweige denn von Deutz bis zum Dom. 😂 Ich freu mich aber riesig. In diesem Sinne, der Weg ist das Ziel. ☝ ... link (0 Kommentare) ... comment Dienstag, 29. September 2015
Neuer Blog
kuehlschrankberatung, 21:31h
Liebes Tagebuch,
nach dem ich Dich nun leider umsiedeln musste hier mein erster Test. Irgendwie ist mir dieser Blog hier eigentlich viel zu unbunt und ich hätte viel lieber wieder meinen alten, aber was soll ich Computer-und-Internet-Vollpfosten nur tun, wenn ich nichts Besseres finde?! Keine lustigen Gesichter und Bildchen, nichts. Vielleicht finde ich diese wesentlichen Funktionen ja noch. Bis dahin tröste ich mich mit der abgegriffen Floskel "es kommt schließlich auf die inneren Werte an". 😆 Ansonsten zwickt mein Hals leicht und ich habe einen unmenschlichen Hunger und Appetit. Wiegen tue ich mich schon seit Monaten nicht mehr aus Angst, dass mir die Waage etwas mitteilt was ich nicht sehen möchte. Da noch alle Hosen passen und der Boden noch nicht begonnen hat zu knarzen wenn ich darüber hin weg schreite, kann es so gravierend nicht sein. 😂 Also in diesem Sinne werde ich mich jetzt etwas mit einem Workout beschäftigen, um meinen hungrigen Körper etwas zur Kalorienverbrennung zu animieren. Dabei werde ich ein klein wenig Musik hören und mitgrölen. Mein nächstes Erlebnis wird der Köln Halbmarathon. Status der Vorbereitung ist mangelhaft bis ungenügend. Die Kilometerumfänge waren sehr dürftig. Habe nur so viel gemacht wie ich lustig war und habe mich ohne Zwänge bewegt oder auch nicht bewegt. Keine Regeln, kein Druck. Allein die Freude und Lust waren die Initiatoren meiner Aktivitäten. Ob das für die 21 km reichen wird, werde ich dann Sonntag sehen oder viel mehr spüren. 😁 Ich freu mich drauf. Ich werde berichten und den Muskelkater haarklein umschreiben, ob Du es willst oder nicht. 😉 ... link (0 Kommentare) ... comment |
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Letzte Aktualisierung: 2016.12.16, 19:49 status
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